Vitamin K ist in der Natur weit verbreitet und findet sich sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln. Allgemein gelten grüne Gemüsesorten als gute Quellen, allerdings schwanken die enthaltenen Mengen sehr stark in Abhängigkeit von Jahreszeit und Anbaumethode. Vitamin K ist fettlöslich, relativ stabil und wird zudem in einem gewissen Umfang von den Darmbakterien synthetisiert.
Zu den zentralen Funktionen von Vitamin K zählen die Blutgerinnung sowie die Kontrolle der Knochenmineralisation. Zur Einlagerung von Calcium in die Knochen wird neben Vitamin D auch Vitamin K benötigt.
Die ersten Folgen einer Vitamin K- Unterversorgung sind Blutungen in verschiedenen Geweben und Organen sowie eine herabgesetzte Blutgerinnung nach Verletzungen. Langfristig kann auch der Knochenstoffwechsel betroffen sein. Frauen mit niedriger Vitamin K- Zufuhr haben ein erhöhtes Risiko für Osteoporose.
Von einem Vitamin K- Mangel direkt gefährdet sind Neugeborene, da die Muttermilch diesen Mikronährstoff kaum enthält und das Baby keinerlei Reserven aufgebaut hat. Um eventuelle zerebrale Blutungen zu verhindern, erhalten Neugeborene eine entsprechende Vitamin K- Prophylaxe.
Die täglich empfohlene Aufnahmemenge liegt bei 70 µg.
Vitamin K ist in » Multispektrum max zur Sicherung einer ausreichenden täglichen Zufuhr enthalten.